GESCHICHTE

2014

Wir haben entschieden, ein völlig neues Konzept eines filigranen Tisches mit einer schmalen Zarge zu entwerfen, was auch mit einem Ausziehmechanismus versehen werden kann, was für alle unsere Tische der Fall ist. Mit der Herstellung dieses einmaligen Ausziehmechanismus wurde schließlich ein deutsches Familienunternehmen beauftragt. Obwohl der Tisch den Eindruck von Zerbrechlichkeit vermittelt, ist er genauso stabil wie unsere anderen Tische. Darüberhinaus kann ein erwachsener Mann eine Lampe von diesem Tisch auswechseln ohne ein Risiko einzugehen, selbst wenn der Tisch vollständig ausgezogen ist. 2014 erhielt der Tisch Gatta den Grand Prix bei der Möbelmesse For Furniture in Prag.

2011

In diesem Jahr erhielten unsere Produkte zwei Auszeichnungen von der Fach-Jury. Die Jury der Möbelmesse Pragointerier New Design 2011 zeichnete die Esszimmergarnitur Edita aus, dieses Mal in der innovativen Mahagoni-Ausführung. Im selben Jahr gewannen wir den Grand Prix bei der Möbelmesse For Furniture 2011 für unsere brandneue Esszimmergarnitur Edita Cristallo. Das Messepublikum schätzte unsere Produkte ebenfalls. Es wählte die Esszimmergarnitur zum besten Produkt bei einer Besucherumfrage auf der Möbelmesse Pragointerier New Design 2011.

2009

2009 erhielt die Esszimmergarnitur Edita von Pavel Kaplan den ersten Platz bei der Möbelmesse For Habitat 2009. Die Juroren lobten das modische Design, die einzigartige Technik des Auszugsmechanismus und die präzise Handwerksarbeit. Dank der Verwendung der Erfahrung von vier Generationen ist dieses Produkt im Spitzenfeld seines Segments.

1998

Wachsendes Interesse an unseren Produkten machte eine Vergrößerung unserer Produktion nötig. Gleichzeitig führten wir eine Modernisierung unserer Maschinen durch, um das Produktionsvolumen zu erhöhen und gleichzeitig die traditionelle Qualität beizubehalten. Das Portfolio an verarbeiteten Materialien wurde um verschiedene, untypische Holzarten erweitert. Das Unternehmen richtet seine Produktion auf aktuelles, globales Design aus.

1990

Die Produkte des Unternehmens wurden bereits früh bekannt und im Ausland vertrieben. Die Niederlande waren das erste Land, in dem Produkte von Pavel Kaplan verkauft wurden. Dies wurde ermöglicht durch präzise gefertigte Stühle aus Massivholz. Heutzutage werden unsere Produkte nicht nur in der Tschechischen Republik, sondern auch in Deutschland, Österreich, Rumänien, Bulgarien und Russland verwendet.

1989

So schnell wie möglich baute Pavel Kaplan eine unabhängige Existenz des Unternehmens in der Nähe seines ursprünglichen Sitzes auf. Er beschloss, erneut eine traditionelle Stuhlfabrikation aufzubauen. Diese wurde erweitert um ausziehbare Tische und Auftragsfertigungen. Die ersten Mitarbeiter kamen aus der Region, die bekannt war für ihre langjährige Tradition in der Holzverarbeitung.

1982

Der derzeitige Eigentümer des Unternehmens, Pavel Kaplan, besuchte eine weiterführende Schule in Prag, welche auf Holzverarbeitung spezialisiert war. Zu Beginn der 80er Jahre wurde er Mitglied der Kunst- und Handwerkskooperative, die selbständige Handwerker von überall aus der ehemaligen Tschechoslowakei zusammengebracht hatte. Als deren Mitglied war er unter anderem am Wiederaufbau des Schlosses in Doudleby nad Orlicí und an der Ausstattung eines Ausstellungsraumes in der Melantrichova-Straße in Prag beteiligt.

1951

1951 wurde die rasante Entwicklung des Unternehmens durch eine Zwangsverstaatlichung unterbrochen. Alle Maschinen und Werkzeuge wurden Eigentum einer Kooperative. Sein Sohn Karel arbeitete sein Leben lang weiter im Handwerkssektor innherhalb der Kooperative. In den frühen 90er Jahren half er Pavel Kaplan, dem derzeitigen Eigentümer, die Produktion zu erneuern.

1934

Karel Kaplan, Großvater des derzeitigen Eigentümers, gründete 1934 in Orličky einen Zimmermannbetrieb. Mit der Zeit wurde die Stuhlfabrikation die Hauptaktivität des Betriebs. Stühle sind das Ergebnis eines hochkomplexen Herstellungsprozesses und gehören zu den technologisch anspruchvollsten Möbeln. Die Kaplan Familie schaffte es sogar, den Betrieb während des Zweiten Weltkriegs aufrecht zu erhalten, während Karel Kaplan als Zwangsarbeiter arbeiten musste.